Opstanak: Wirtschaftliche Unabhängigkeit für Novo Brdo PDF Drucken E-Mail
Dienstag, den 21. April 2009 um 17:59 Uhr
Radmila Ninić, "Nemanja", mit dem Minister für Kosovo und Metochien, Goran Bogdanović, März 2009. Foto: B. Ninić Besuch in Novo Brdo, März-April 2009. Radmila Ninić, "Nemanja" in der Suppenküche der Vereinigung "Majka devet Jugovića", Foto: B.Ninić

Im Zusammenhang mit der Realisation des Projektes OPSTANAK, das mit dem Segen des Bischofs von Raszien und Prizren und von Kosovo und Metochien, S.E. Artemije, und des Bischofs für Mitteleuropa, S. E. Konstantin, unter der Schirmherrschaft S.K.H. Prinz Vladimir Karađorđević und Prinzessin Brigitte, im Dezember des Vorjahres gestartet wurde, traf Radmila Ninić von der Serben Vereinigung Nemanja e.V., Bielefeld, in Gračanica Bischof Artemije, in Belgrad den Minister für Kosovo und Metochien, Goran Bogdanović, und in der Enklave Novo Brdo erneut die Vertreter der NGO „Majka devet Jugovića" und der Gemeinde.

Das Projekt OPSTANAK ist das erste Hilfsprogramm für Serben in Kosovo und Metochien, das auf die wirtschaftliche Unabhängigkeit und Existenzsicherung durch Schaffung von Arbeitsplätzen in der Fabrik für das Verarbeiten und Trocknen von Pilzen und Heilkräutern ausgerichtet ist. Außerdem ist OPSTANAK ein Projekt, an dem sich in traditionellem, orthodoxem Geist die serbische Diaspora und auch andere Menschen guten Willens beteiligen. Das Projekt unterstützen Pfarrer, Studenten, Unternehmer, Rentner, Ärzte und zwar nicht nur Serben, sondern auch andere Völker. Besonders lobenswert ist die Tatsache, dass sich für OPSTANAK viele junge Serbinnen und Serben engagieren, wie z. B. die Teilnehmer der Schule des Hl. Sava in der Kirchengemeinde München. Die meisten dieser jungen Menschen waren noch nie in Kosovo und Metochien, sind sich jedoch seiner geistigen und historischen Bedeutung für das serbische Volk bewusst.

Nach dem guten Start des Projektes wurden bis Ende März ca. 9.000 EUR gespendet. Es wurde beschlossen, dass in der ersten Realisationsphase ein 7,5-t Kühl-Lastwagen gekauft werden soll. Dadurch werden die Bewohner von Novo Brdo bereits im Mai selbst die gepflückten Pilze (Pfifferlinge) organisieren und so größere Einnahmen erzielen. Durch die Anschaffung des Kühl-Lastwagens können die gepflückten Pilze direkt an die Abnehmer bzw. Fabriken in Čačak und Kruševac geliefert werden, die die Produkte nach der Endverarbeitung auf westeuropäische Märkte ausführen.

In der nächsten Realisationsphase sollen die entsprechenden Maschinen für das Schneiden und Trocknen sowie die zum Pflücken und Packen benötigte Ausrüstung angeschafft werden. Die Trocknungsanlage in Novo Brdo soll Eigentum der Diözese von Raszien und Prizren und von Kosovo und Metochien werden. Ein Teil der Einnahmen soll reinvestiert werden, damit ein Fond entstehen kann, aus welchem weitere Selbsthilfe-Projekte finanziert werden können, wie z. B. eine kleine Fabrik für die Herstellung von Bio-Saft aus Wildlingen (Äpfel und Birnen).

Der Bischof von Kosovo und Metochien, Artemije, betonte die Entschlossenheit der dortigen Serben, auf ihren angestammten Gebieten zu bleiben und dafür seien sie für jede Hilfe dankbar. Deshalb begrüße er ausdrücklich das Projekt OPSTANAK und hoffe, dass es erfolgreich realisiert werde. Der Minister Bogdanović betonte ebenso, dass er das Projekt unterstütze und stellte die Möglichkeit in Aussicht, dass die Trocknungsfabrik nach ihrer Registrierung als juristische Person die Mittel aus dem Fond seines Ministeriums für die Schaffung von Arbeitsplätzen in Kosovo und Metochien beantragen könne.

Über das Projekt freuen sich selbstverständlich am meisten die Einwohner von Novo Brdo, die sich bei allen Spendern bedankten und die Einladung aussprachen, sich vor Ort von der Wichtigkeit und Seriosität des Projekts zu überzeugen, und durch den Besuch in der südserbischen Provinz auch brüderliche Liebe und Fürsorge für einen Teil des eigenen Volkes zu bezeugen, das heute zu den am meisten entrechteten Völkern der Welt gehört.

Wir appellieren deshalb an alle Menschen guten Willens, OPSTANAK zu unterstützen, denn es wird den Bewohnern der Enklave Novo Brdo langfristig ein menschenwürdiges Leben und wirtschaftliche Unabhängigkeit sichern.

Richten Sie Ihre Spenden bitte an: Serben Vereinigung Nemanja e.V.,
Konto-Nr. 4104 506 100, BLZ 48060036, Bielefelder Volksbank.

 




 

Mit dem Segen

des Bischofs von Raszien und Prizren und Kosovo und Metochien,  S. E. Artemije des Bischofs der serbisch-orthodoxen Diözese für Mitteleuropa, S.E. Konstantin
des Bischofs von Raszien
und Prizren und
Kosovo und Metochien,
S. E. Artemija
des Bischofs der
serbisch-orthodoxen

Diözese für Mitteleuropa,
S.E. Konstantin

Die Patenschaft für das Projekt haben übernommen

S.K.H. Prinz Vladimir I.K.H. Prinzessin Brigitta Karađorđević
S.K.H. Prinz Vladimir
I.K.H. Prinzessin Brigitta
Karađorđević
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